Tipps an Auftraggeber

Geben Sie möglichst viele Informationen über die Veranstaltung an!

  • Dauer
  • Fachbereich(e)
  • Anzahl der Vortragenden und der Zuhörer
  • Name, Institution und Position der Vortragenden

Jedes Material könnte nützlich sein:

  • Broschuren
  • Wissenschaftliche Abhandlungen
  • Verzeichnis der Abkürzungen
  • Senden Sie die vorgefertigten Reden zu, falls welche zu Verfügung stehen!

An geschäftlichen Verhandlungen, außergerichtlichen Einigungen ist es ausgesprochen vorteilhaft, wenn auch der Dolmetscher weiß, was als viel oder als wenig gilt, bzw. was noch in der Tasche steckt. Im Fall vertraulicher Verhandlungen beziehen Sie den Dolmetscher in die Sache ein! Spätestens an der Verhandlung erfährt er sowieso von den Informationen. Ihre vertraulichen Dokumente können Sie auch mit Verdeckung kritischer Informationen zusenden. Unsere Verschwiegenheitspflicht wird von Punkt 3. der Datenschutzerklärung festgelegt.

Legen Sie die Rollen vor der Veranstaltung fest! Möchten Sie dem Dolmetscher die Rolle des Vortragenden anvertrauen, sollte im Vorfeld geklärt werden, wer die Fragen der Zuhörer zu beantworten hat.

Sparen Sie nicht an der Zeit zur Abstimmung!

Machen Sie den Dolmetscher mit allen Umständen der Veranstaltung vertraut; im Fall von Tagungen ist ein schriftliches Programm und die Liste der Vortragenden das Minimum. Bereiten Sie den Dolmetscher auf die Inhalte vor, senden Sie bitte alle möglicherweise nützliche Materialien zu, gerne auch Referenzen auf Quellen im Netz.

  • Schriftliches Programm: Termin(e), Ort(e)
  • Redner: Name, Titel(n), Fachbereiche, Nationalität, Institut, Position, Titel oder Thema des Vortrags
  • Sonstige Umstände: z.B. wie viele reden/unterhalten sich, hören zu, wie werden sie räumlich angeordnet
  • Technische Geräte
  • Materialien aus dem jeweiligen Fachbereich (Firmen-Website, Online Lexika, usw.)

Dolmetscharten

Konsekutivdolmetschen

Das Dolmetschen erfolgt in inhaltlichen Einheiten – Absätzen, Gedanken. Wie groß eine Gedankeneinheit sein darf, hängt von der fachlichen Schwierigkeitsgrad und der von der Fachkundigkeit des Dolmetschers am jeweiligen Gebiet ab. Im Fall längerer Abschnitte greift der Dolmetscher auf eine spezielle Notizentechnik zu. Das Konsekutivdolmetschen verlängert die Dauer des Vortrags etwa um 50%.

Diese Form des Dolmetschens trifft man vor allem auf Vorträgen, Empfängen, Einweihungen, Feierlichkeiten, Produktpräsentationen.

Das Konsekutivdolmetschen beansprucht das Gedächtnis mehr und ist schwieriger als das Synchrondolmetschen.

Synchrondolmetschen

Der zielsprachliche Text erklingt gleichzeitig mit dem Quelltext, er folgt ihn mit einer Verzögerung von einem halben bis ganzen Satz. Zum Synchrondolmetschen gehören:

Flüsterdolmetschen

Das Flüsterdolmetschen wird eingesetzt, wenn nur 1 bis 2 Personen Dolmetschung brauchen. Im Fall mehrerer Personen sind tragbare Radioempfänger (Mikroports) und Headsets notwendig.

Konferenzdolmetschen

An Konferenzen sind viele Personen auf Übersetzung angewiesen. Im Idealfall hört der Dolmetscher den Quelltext in einer schalldichten Kabine aus einem Kopfhörer und spricht ins Mikrophon, während die Mikroports oder Tischempfänger der Zuhörer seinen Zieltext empfangen und in die Kopfhörer weiterleiten.

Begleitendes Dolmetschen

Der Dolmetscher unterstützt den ausländischen Gast während seines gesamten Besuchs mit alle möglichen sprachlichen Dienstleistungen – mit konsekutivem oder Synchrondolmetschen, schriftlichen Übersetzung, Fremdenführung und Organisation.

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